Kosmetika: Viel Lärm um nichts

Bei den großen Kosmetik-Sortimenten findet sich eine Fülle an Produkten mit jeweils spezifischen Versprechungen: Kollagen, um die Haut zu festigen, Hyaluronsäure gegen Faltenbildung, pflanzliche Stammzellen zur Regeneration, verschiedene Peptide mit unterschiedlichen Wirkstoff-Molekülen, oxidationshemmende Vitamine und schlussendlich Pflanzenextrakte, deren Vorzüge allesamt rätselhaft bleiben.

Allgemeine Verwirrung

Wenn man sich die Packungsbeilage eines wahllos herausgegriffenen Produkts ansieht, scheint das Wundermittel Nr. 17 nicht weniger vielversprechend zu sein als die Nummer 53 der gleichen Marke; bei der Auswahl hilft Ihnen der blumige Text jedenfalls nicht weiter. Denn jedes dieser Produkte folgt seinem eigenen „Trend“ und für die Hersteller wäre es aus kommerzieller Sicht äußerst schade, nicht alle Modeerscheinungen lückenlos abzudecken.

Das Prinzip des Butterbrots

Natürlich ist es ratsam, sich abwechslungsreich zu ernähren – für Kosmetika gilt jedoch, dass es einer längerfristigen und regelmäßigen Anwendung bedarf, um eine konkrete und dauerhafte Wirkung zu erzielen.

Wenn Sie Ihr Brot mit Marmelade überschwemmen, wird diese vom Teig aufgesogen; das funktioniert jedoch nicht, wenn Sie Ihr Brot zuvor mit Butter bestrichen haben. Genauso verhält es sich mit den Kosmetika: Es bringt nichts, Schicht auf Schicht aufzutragen.

Und wenn Sie sich dann zwischen Marmelade und Honig entschieden haben, müssen Sie theoretisch 2 bis 3 Monate der Anwendung abwarten, ehe Sie beschließen können, ein Produkt weiterzuverwenden oder es durch ein anderes zu ersetzen; denn das ist in etwa der Zeitraum, nach dem die Maximalwirkung normalerweise erreicht wird. Deswegen benötigen Sie beim Sortiment einer einzigen Marke etwa 10 bis 100 Jahre, ehe Sie die wirksamste Kombination herausgefunden haben.

Schlicht und einfach

Das Konzept von Tages- und Nachtcreme hat jedoch vollauf seine Berechtigung. Es ist sogar notwendig, um einen Lichtschutz durch die Tagescreme und eine vor Austrocknung schützende Verschlusswirkung über die Nachtcreme sicherzustellen.

Auch ist tagsüber in allen Situationen ein Sonnenschutzfaktor zu empfehlen, da die UVA-Strahlen die meisten Scheiben und die UVA- sowie UVB-Strahlen die Wolken durchdringen. Schatten wiederum schützt nicht vor reflektierten Lichtstrahlen. Eine solche Schutzschicht bewirkt – zusammen mit einem zuvor aufgetragenem Serum – einen Synergie-Effekt; dabei ist es jedoch wichtig, darauf zu achten, dass das Serum völlig in die Haut eingedrungen ist.

Konkret gesagt: Ein Serum versorgt die Haut zunächst mit einem Maximum an Wirkstoffen, ehe die Creme neben weiteren Wirkstoffen eine feuchtigkeitsspendende und gegen Austrocknung schützende Wirkung entfaltet.

Wir bei The Age Tech, möchten zur „Skin Minimalist“-Bewegung beitragen, um Ihnen ein Höchstmaß an Wirkung zu bieten – mit einer kleinen Anzahl an Produkten, die über viele synergetische Wirkstoffe verfügen. Denn nur so lassen sich ihre Wirkungen gleichzeitig nutzen und sich das Ziel erreichen, nach dem Sie streben.

Share This